Nähen in der Abschlussklasse

Nähen in der Abschlussklasse

Wir sind nach Laatzen gefahren in ein Stoffgeschäft.
Ich habe mir zwei Stoffe für eine kleine Tasche ausgesucht,
rosa mit Blümchen und rosa mit weißen Sternen, voll süß.

In der Trainingswohnung haben wir ein Schnittmuster auf den Stoff gelegt, mit Nadeln festgesteckt, nachgemalt und ausgeschnitten.

Zweimal, für die Innen und die Außentasche.
Dann musste ich auf den Außenstoff Vlies aufbügeln.
Immer bis acht zählen und dann weiter, dann war alles festgeklebt.

Wir haben uns ein Video auf YouTube angesehen, wie man Taschen macht.

Als erstes haben wir den Reißverschluss reingenäht und die Zipper reingefummelt, war schwer aber ging.
Danach mussten wir die Nähte zunähen, nur ein kleines Loch blieb frei.

Alles musste durch dieses kleine Loch gezogen werden und ….. Überraschung  es war eine Tasche.

Ich hab mich voll gefreut . Meine Lehrerin  wollte nicht glauben, dass ich sie selber gemacht habe.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Sunita

Gesichter aus Obst und Gemüse

Gesichter aus Obst und Gemüse

Wir, die Klasse Sekundarstufe  I / II  a haben im Fach Gestalten Gesichter aus Obst und Gemüse geklebt.
Zunächst haben wir uns Bilder des Malers Arcimboldo angesehen.
Danach wurde aus Zeitungswerbung Obst und Gemüse ausgeschnitten und wie ein Gesicht aufgeklebt.

Finn

Wir sind die Champions

Als wir in Hannover als Spielgemeinschaft (Eberhard-Schomburg-Schule / Gutshof Hudemühlen) bei dem Landesentscheid „Jugend trainiert für Paralympics“ Erster wurden, freuten wir uns auf die Fahrt nach Berlin und qualifizierten uns für den nationalen Wettkampf.
Monate später haben wir drei Tage für den Wettkampf trainiert und haben uns als richtiges Team zusammengeschweißt.

Am Sonntag, den 23.9.18 ging die Fahrt nach Berlin los.
Als wir angekommen sind haben wir uns trotz Regen in Berlin ein bisschen umgeschaut.

Am Montag begann der Wettkampf für Gabriel, Jack und Elvira aus dem Jahrgang 2004.
Am nächsten Tag starteten die Jahrgänge 2001 – 2003. Als erstes ging es mit Weitspringen los.
Ich hatte gleich beim ersten Sprung mit 4,30 Meter einen gültigen Sprung.
Wir hatten alle gültige Sprünge. Dann war ich mit Kevin beim 100-Meter-Sprint an der Reihe.
Ich war ca. 14,40 Sekunden schnell.
Dann ging es mit Kugelstoßen weiter.
Da haben wir uns auch gut durchgesetzt. Luke hat 9 Meter weit gestoßen.  Ich hatte zweimal ca. 6 Meter gestoßen und beim dritten mal ca. 7 Meter.
Die letzte Disziplin war 800 Meter Lauf. Wir haben uns auch gut geschlagen und ein Fan-Club aus unserer Schule kam vorbei.  Sie haben uns zugeschaut und wir waren die Einzigen des Wettkampfs, die einen Fanclub hatten !!  Sie konnten aber LEIDER nicht bei der Siegerehrung dabei sein.

Als wir mit der Siegerehrung dran waren und die Plätze 14 bis 4 schon vergeben wurden, freuten wir uns, dass wir auf dem Podest stehen. Doch es war nicht alles – denn der dritte Platz wurde auch schon vergeben und darauf wurden wir als 1. Sieger gekürt. Dann war die Freude groß und es war kein Halten mehr.

Marlon Rühling   

Die Startgemeinschaft Eberhard-Schomburg-Schule  / Gutshof Hudemühlen  erreicht  den 1. Platz beim Bundesfinale Paralympics 2018

Im Dezember erfolgte die Ehrung unserer erfolgreichen Athleten von Jugend trainiert für Olympia/ Jugend trainiert für Paralympics im Gästehaus der Landesregierung. 

Special-Olympics in Kiel

Vom 14. bis 18. Mai 2018 sind 8 Schülerinnen und Schüler der Eberhard-Schomburg-Schule in drei Sportarten bei den Nationalen Sommerspielen Special-Olympics in Kiel gestartet. Sie haben sich 1 ½ Jahre auf dieses Ereignis vorbereitet. Nachdem sie sich im letzten Jahr bei den Landesspielen in Hildesheim für die Nationalen Spiele qualifiziert hatten und ihre Meldungen angenommen wurden, stand der Teilnahme nichts mehr im Weg. Aufgeregt fieberten die Athleten den Wettkämpfen entgegen. Mit einem Kleinbus der Firma Winter Baustoffe fuhren wir nach Kiel. Dann war es endlich soweit: Nach einer wunderschönen Eröffnungsfeier, bei der das olympische Feuer entzündet wurde, gingen sie eine Woche lang in verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik, im Tischtennis und im Boccia an den Start. Die in der Vorbereitung abverlangten Anstrengungen und Mühen wurden mit Medaillen belohnt.

 

Bronze Silber Gold
3 (1 Boccia, 2 Leichtathletik) 3 (Leichtathletik)

3 (Leichtathletik)

 

Im Boccia gewann Annika Kronenberg in spannenden Spielen den dritten Platz und damit Bronze. Kai Aaron Matzek belegte den 5. Platz. Im Doppel verließ die beiden Spieler das Glück und sie schieden frühzeitig aus.

Beim Tischtennis belegte Manuel Kiefer verfehlte Manuel den dritten Platz. Nachdem er in der Klassifizierung seinen Gegner deutlich schlug, gelang ihm dies leider im Finale nicht mehr und er belegte einen vierten Platz.

In der Leichtathletik gingen 5 Sportlerinnen und Sportler an den Start. Marlon Rühling holte Gold über 100m und Bronze im Weitsprung. Brian Munz lief mutig über 1500m und sicherte sich damit die Silbermedaille. Im Kugelstoßen gewann er sogar Gold. Ebenfalls im Kugelstoßen angetreten war Stephanie Koch. Sie brachte sich durch einen kraftvollen Stoß auf den 2. Platz. Johanna Hollmann erkämpfte sich im 100m-Sprint die Bronzemedaille. Luca Fabio Menze startete im 100m Sprint und im Kugelstoßen. Im Sprint lief er souverän auf den ersten Platz, im Kugelstoßen gewann er die Silbermedaille.

Alle Sportlerinnen und Sportler kehrten stolz und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück nach Laatzen. Sie waren sich einig: nach den Spielen ist vor den Spielen und bei den Nationalen Spielen in drei Jahren wollen sie alle wieder dabei sein.
Katharina Schaper

Schülerkommentare

Annika

Mir hat der Strand besonders gut gefallen, dort waren wir im Wasser und haben Steine ins Wasser geworfen. Außerdem hatten wir schönes Wetter und wir haben uns alle gut verstanden. Ich habe bei der Sportart Boccia teilgenommen und den 3. Platz gemacht. Ich möchte nächstes mal gern noch mal mit fahren.

Johanna

Am Sonntag, kommen wir ihn Kiel an und haben uns erholt.
Wir sind in unsere Zimmer gegangen und haben Sachen ausgepackt.

Am Montag ging es los für Steffi, Marlon, Brian, Luka und Johanna.
Wir waren in der Sportanlage und haben dann Sport gemacht: laufen, springen Kugel stoßen.

Am Dienstag, morgen um 6:30 mussten wir aufstehen und uns fertig machen für den Sport-Tag .
Am Mittwoch hatte ich frei.
Mit Marlon, Valerij, Annika und Frau Meinhardt-Müller waren wir in der Stadt  Kiel. Wir haben Fische und Robben gesehen. Abends dann in der Disco. Das war laut.

Am Donnerstag ging es wieder früh los für uns, die Leichtathleten und es ging für Brian mit Laufen los und für Marlon springen, für Luka Kugel stoßen

Am Freitag war Staffel laufen und danach sind wir nach Hause gefahren.

Es war eine schöne Zeit.

Johanna

Oft mussten wir früh aufstehen und beim Sport zeigen was wir können.
Erst war üben, und wir wurden mit Gleichstarken in eine Gruppe gebracht.
Es war anfangs sehr leicht und wo es ernst wurde, war es schwer und die Gegner waren ganz gut und gegen die war es auch schwer, wir mussten uns sehr anstrengen.
Es hat auch Spaß gemacht.

Da kamen welche aus Bayern, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Niedersachen, aus ganz Deutschland.

Und es war eine große Öffnungsfeier für alle.

Da haben welche was aufgeführt und Leute haben viel erzählt und gesagt, wir sind stark und wir sollen beim Sport Spaß haben und die haben uns stolz gemacht.

Brian

In Kiel, die Stadt war gut.
Wir haben trainiert und wir haben natürlich 9 Medaillen und 9 Schleifen geholt. Die Sportarten waren Boccia, Tisch-Tennis und Leichtathletik.
Die Medaillen sind Gold, Silber und Bronze.
Die Farbe von Schleifen sind Rot, Blau und Türkis.
Wir haben auch fotografiert am Strand in Schöneberg (Kalifornien).
Ich habe Leichtathletik gemacht und ich habe eine Silber-Medaille für 1500m laufen gewonnen.
Und eine Gold-Medaille für 4kg Kugelstoßen.
Ich habe die Kugel 6.05m weit gestoßen. Deshalb hatte ich Glück und bin Erster. Wir haben auch in einem Imbiss ein Leckeres Burger und Hähnchen mit Pommes Frites gegessen.
Wir haben gegrillt und wir haben auch gespielt in dem Garten.
Und haben auch ein T-Shirt gekauft von Special-Olympics in Kiel, aber andere wollten nichts kaufen.

Und wenn wir zurückfahren, sind wir in Hamburg durch den Elb-Tunnel gefahren. Und dann sind wir nach Hause gefahren.
Das war gut in Kiel.

Mein Zukunftstag

Ich war da bei meiner Schwester im Niels Stensen Haus.
Eine Frau hat mir alles gezeigt, die heißt Johanna.
Sie hat erzählt und gezeigt wo Leute arbeiten, die nicht mehr so viel können.
Eine Turnhalle und ein Schwimmbad haben sie da auch.
Da arbeiten welche mit Holz.
Seife, Stifte machen die da auch.
Bücher machen die da selber.
Auch für Autos machen sie  Klemmbretter.

Die haben eine Pausenhalle, wo sie Musik hören und essen können.
Disko ist jeden Donnerstag.
Mittagessen machen sie da selber, und jeder darf sich bedienen.
Man kann sich nehmen so viel man will.

johanna

Mein Zukunftstag

Ich war in der Wäscherei Adrett in Gleidingen.
Habe Wäsche aufgehängt. Ganz viel Wäsche musste ich aufhängen.
Den Trockner habe ich angemacht und ausgeräumt.
Die Wäsche, die in dem großen Korb ist wird gewaschen, in der Reinigungs- Waschmaschine.  Kein Wasser kommt dazu. Nur was anderes. Und es hat auch geschleudert, ein bisschen.
Mir hat es gefallen.
Ich fand´s gut
und das war der Zukunftstag.

Kai-Aron

Mein Zukunftstag
Am Zukunftstag war ich in der Tischlerei, das war gut.
Ich habe mich um geschaut. In verschiedenen Räumen z.b. ein Maschinenraum, eine Arbeitsraum wo der Tischerlei-Meister arbeitet und einen Arbeitsraum für die Angestellten.
Ich habe gesägt, gehobelt und geschliffen.
Die Arbeit hat mir Spaß gemacht.
Herr Henschel und ich waren noch in einer Holzhandlung. Dort wurde Holz gelagert. Zuerst nass dann trocken in der Halle.
Ich habe viel gelernt und später arbeiten können.
Brian

Ausflug in den Berggarten

Wir sind mit der Straßenbahn in den Berggarten nach Hannover Herrenhausen gefahren.
Das Wetter war sonnig und warm.
Zuerst fielen uns die wunderschönen rosa und weiß blühenden Bäume auf. Besonders beeindruckt waren wir von der prächtigen Magnolienblüte.
In den Gewächshäusern des Berggartens bewunderten wir die großen Kakteen, die vielen lieblichen Schmetterlinge und farbenprächtigen Orchideen.
Ein Schmetterling landete sogar fast auf Angeliques Kopf.

Schön fanden wir auch die Teiche mit den Fischen, Fröschen und Gänsen, sowie die weichen bemulchten Wege.
Dann haben wir noch einen sehr krummen Baum – eine Süntelbuche – gesehen, die sogar ein Eisengeländer umwachsen konnte.
Und wir haben ganz viele tolle Fotos gemacht.

Einen guten Bezug zum Sachunterricht ermöglichte uns der Berggarten auch deshalb, weil er unseren Geruchs- und Gehörsinn intensiv angesprochen hat.
Es roch nach Blumen und Blüten und überall hörten wir lautes Vogelgezwitscher.

Weil es uns allen so gut gefallen hat, möchten wir unbedingt noch einmal in den Berggarten fahren, vielleicht zur Rhododendronblüte.

Die Klasse Primarstufe B mit Angelique, Percy, Leland, Raphael, Frau Harders und Frau Wittenborn