Europatag

Wie am Anfang, so am Ende des Comeniusprojektes — ein Europatag!

Am 11. Juni haben wir unseren Europatag in der Schule gefeiert.

Es war gleichzeitig der Abschluss unseres aktuellen Comeniusprojektes : Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Ein Rezept, ein Spiel, ein Lied und einen Tanz.

Aus jedem unserer Partnerländer wurde für dieses Fest etwas mitgebracht:

Aus Polen wurde die kalte rote Suppe zubereitet, der Waschfrauen- und Chiwawa-Tanz gemacht, außerdem spielten wir das Füchsen–Spiel.
Aus Österreich gab es Apfelstrudel, den Hammerschmiedgesellentanz und das Lied „In die Berg bin i gern“.

Und aus Deutschland hatten wir das kleine Kücken im Gepäck.

Den Abschluss dieses Projekttages haben die Eltern mit uns gemeinsam gefeiert.

Die Aktivitäten und Fotos von den bisherigen Comeniustreffen ließen die Erinnerung an diese schöne Zeit wieder lebendig werden.

Alle beteiligten Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte haben gute Erfahrungen gemacht und eine schöne Zeit gehabt, schade dass dieses Projekt schon zu Ende ist.

Comenius ist cool und wann fahren wieder?

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser, die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Comenius an der Landessonderschule in Mariatal

Wir fahren nach Österreich!!!

Endlich besuchen wir unsere Freunde in Mariatal.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der deutschen Bahn und einer langen Zugfahrt sind wir endlich in Wörgl angekommen. Wir wurden von unseren österreichischen Freunden begrüßt und nach Mariatal gefahren.

Hier gibt es ja richtige Berge und die Luft ist auch ganz anders.
Die Jungs schlafen auf einem Bauernhof und die Mädchen übernachten bei einer Familie eines Schülers.
Das Abendessen findet in einem richtigen Hotel statt und es gibt Riesenschnitzel mit Marmelade (Preiselbeeren) und Pommes.

Am nächsten Tag geht es los.
Nach einer Ansprache von Frau Direktorin und der freundlichen Begrüßung durch die Schüler und Schülerinnen gestalten wir uns Schürzen mit unseren Anfangsbuchstaben und dann werden Speckknödel gekocht, lecker.

Nachmittags geht’s ins Höfemuseum nach Kramsach. Am Abend gibt es landestypisches Essen: Turkelen.

Mittwoch lernen wir neue Lieder in einer seltsamen Sprache, Österreichisch. Der Tanz Hammerschmiedgselln, heißt bei uns aber Hammerschnitzel und ist lustig.
Das Bogenschießen am Nachmittag ist spannend.
Am Abend ist ein großer und großartiger Tiroler Abend zu dem fast alle Schüler und Schülerinnen sowie das Lehrpersonal der Schule in Tracht kommen.

Donnerstag gibt es noch mehr Lieder und Tänze. Am Nachmittag feiert die Schule ein Erntedankfest, da gibt es schon wieder lecker Esse, diesmal Kiachel, auch was ganz feines, wie die Österreicher sagen.

Dann ist schon wieder Freitag und es geht nach Hause, leider.

Wir hätten noch viel länger bleiben können, jetzt wo wir uns mit Johannes; Martin und den anderen angefreundet haben.

Ich packe meinen Koffer

Ich packe meinen Koffer und nehme mit, ein Rezept, ein Spiel und ein Lied.

Das ist der Titel unseres Comeniusprojektes.

Im November (04.-08..11) fand nun das erste Treffen der Partner aus Mariatal (Österreich) und Gubin (Polen) in unserer Schule statt.

Es ist immer viel Aufregung, wenn man Gäste erwartet.
Die Schüler sind gespannt, wie sind die Schüler aus Österreich, können wir sie verstehen? Welche Kinder kommen aus Polen mit?
Die Lehrer fragen sich „sind alle Vorbereitungen getroffen, funktioniert die Technik, sind die Gruppen arbeitsfähig, wir das Rahmenprogramm des Geschmack der Gäste treffen“?
Alles in allem werden sich unsere Gäste wohl fühlen sowohl in den Gastfamilien als auch im Hotel?
Und werden sie einen guten Eindruck von Laatzen mit nach Hause nehmen?

Dann war es so weit.

Vier Schüler und ein Lehrer und eine Lehrerin  werden in Hannover vom Zug abgeholt, gute Reise gehabt, etwas lang, aber ein Abenteuer für alle.
Am Nachmittag kommen die polnischen Freunde (2 Schüler, 2 Lehrerinnen) mit dem Bus an, ein großes Hallo, denn man kennt sich schon aus vorherigen Projekten.

Dann ging es los.
Wir hatten folgende Workshops vorbereitet, die von den Gästen und außer der Primarstufe von allen Schülern und Schülerinnen der Eberhard-Schomburg-Schule  abwechselnd in kleinen Gruppen besucht wurden:

– Rezept / Kochen: Bratkartoffeln mit Rührei und  Apfelkompott nach Bildrezepten
– Lied: „Zwei kleine Wölfe“, Bewegungslied: „Im Radio ist ein Küken“
– Tanz: Einüben einer Choreographie zu „Was sollen wir träumen“
– Mannschaftspiele: Völkerball, Brennball

Die Ergebnisse der einzelnen Workshops wurden im Rahmen eines Herbstfestes am letzten Tag den Eltern, Lehrern und Schülern präsentiert. 

Die schulischen Aktivitäten wurden von einem Rahmenprogramm ergänzt, an dem auch einige Schükerinnen und Schüler der Eberhard-Schomburg-Schule teilnahmen:

– Stadtführung Hannover
–  Besuch landestypischer Restaurants
– verschiedene Freizeitaktivtäten in Gastfamilien
– Schwimmen und Kegeln mit Schülern der gastgebenden Schule

Alles in allem ist es gut gelaufen, die Aufregung und Mühe haben sich gelohnt und auf die Frage, was ihnen am meisten gefallen habe antworteten die Schüler:

– „toll war der Stadtrundgang, Hip Hop, Sport, Pfannkuchenhaus
– Schwimmen mit den Gästen
– Kegeln in Gleidingen
– Tanzen Hip Hop, so mit den Gästen Sport zu machen
– alles war bombastisch, geil, cool
– kochen, Bratkartoffel, Apfelkompott
– was die in Iihrem Land wohl machen?
– die Lederhose und Johanna waren cool
– man konnte miteinander über Freizeit reden
– Benni, Anna, Johannes, Veronika, Kashu und Ala waren wie alte Bekannte
– Comenius unbedingt weiter machen, es war echt gut!“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Gleidinger Schule wird europäischer

Gleidinger Schule wird europäischer

Die Eberhard-Schomburg-Schule weitet ihre internationalen Beziehungen aus: 18.000 Euro erhalten die Gleidinger in den nächsten zwei Jahren aus EU-Mitteln für den Austausch mit einer polnischen und einer österreichischen Schule.

Mehrere Treffen von Schülern und Lehrern seien im Rahmen des Comenius-Projekts in den nächsten zwei Jahren geplant, erklärt Schulleiter Harald Köllen. Unter dem Projektmotto mit dem langen Titel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Rezept, ein Spiel und ein Lied“ ist die Förderschule bereits Anfang November erstmals Gastgeber. Dann kommen für einige Tage sechs Schüler und sechs Lehrer aus den beiden Partnerschulen zu Besuch.

Vorbereitend beschäftigten sich die Schüler in der vergangenen Woche mit europäischen Tänzen, backten Europakekse und gestalteten eine Karte mit den europäischen Ländern und ihren jeweiligen Hauptstädten. Von und mit den Schomburgschülern lernen die Gäste aus Österreich und Polen Anfang November ein jeweils typisch deutsches Essen, ein Spiel und ein Lied kennen.

2014 gibt es dann zunächst im Mai den Gegenbesuch im polnischen Gubin bei der Specjalny O?rodek Szkolno-Wychowawczy, im Oktober geht es dann nach Österreich zum dortigen Partner, der Landessonderschule Mariatal in Kramsach.  Die Besuche finden immer unter der Prämisse statt, das Gastgeberland sinnlich kennenzulernen. Das Comeniusprojekt sei eines der zentralen Säulen der Europäischen Union für lebenslanges Lernen, sagt Köllen.

In der Schomburgschule – eine Einrichtung mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – gehe es weniger darum, politische Systeme zu vergleichen oder sich mit Kulturdenkmälern zu beschäftigen. Vielmehr solle Europa – und Deutschland als ein Teil des Ganzen – für die Schüler sinnlich erfahrbar sein. „Essen, spielen und singen machen alle gern“, sagt der Schulleiter. Als Projektabschluss 2015 ist ein Buch mit den Ergebnissen sowie allen Rezepten, Spielen und Tänzen geplant. Die EU-Fördermittel in Höhe von 18.000 Euro sehen vor, dass mindestens zwölf Gleidinger an den Besuchen teilnehmen können und ihre Reise- und Unterkunftskosten abgedeckt sind. Da aber keine teuren Flüge zu zahlen seien, bleibe für weitere Reisen oder Teilnehmer sowie für Materialien Geld übrig.
Das Erich Kästner Gymnasium hat jüngst ebenfalls Geld für ein Comeniusprojekt und internationale Schulkooperationen erhalten. Die Zusammenarbeit von sechs internationalen Schulen in sechs europäischen Ländern unter dem Titel „ID: Europe“ wird dort mit 22.000 Euro gefördert.

Köhler28.10.2013 / LKLN Seite 3 Ressort: LAAZ

Europatag

Europatag als Auftakt für die Comeniusarbeit

Wir sind wieder Comeniusschule !!

Als Auftakt zur neuen Projektarbeit haben wir einen Europatag veranstaltet.

Die Schüler und Schülerinnen haben klassenübergreifend an einem Vormittag in verschiedenen Projektgruppen gearbeitet.

Am Nachmittag wurden die Arbeitsergebnisse allen in der Turnhalle vorgestellt.

Da reiste Paule Puhmann mit seinem Paddelboot zu den Ländern Europas und nahm jeweils ein Kind mit.
Dieses Kind konnte auf englisch,italienisch, deutsch oder griechich „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ sagen.
Am Ende ist Paules Boot wieder in Hamburg angekommen, „Guten Tag, Auf Wiedersehn“.

Eine Gruppe hat die Flaggen der europäischen Länder gemalt und einen lange Girlande gebastelt.

Euopakekse waren viel schneller aufgegessen als ihre Herstellung gedauert hat.

Auf einer Europakarte wurden die einzelenen Länder eingezeichnet und das Wahrzeichen des jeweiligen Landes aufgeklebt.

Eine Gruppe hat den griechischen Sirtakitanz eingeübt und alle anderen Schüler haben begeistert mitgetanzt.

Die italienische Mienestrone (Gemüsesuppe) einer anderen Gruppe war auch sehr lecker.

Zum Schluss konnten allle Schülerinnen und Schüler in der Halle einen Geräteeuropaparcours ablaufen.

Es war ein toller Tag und wir freuen uns auf unsere europäischen Freunde.

Neues Comenius Projekt beantragt

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Ein Rezept, ein Spiel und ein Lied

So lautet der Titel des neuen COMENIUS Projektes.

Gemeinsam mit der Landessonderschule Kramsach in Österrreich und der Specjalny Ośrodek Szkolno – Wychowawczy in Polen haben wir den Antrag gestellt.
Das war ein riesiges Stück Arbeit, denn das Formular ist sehr umfangreich.

Alle Schritte müssen genau geplant und  begründet werden. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus Österreich und einer Kollegin aus Polen haben wir drei Tage lang von morgens bis abends an der Antragstellung gesessen.

Eine erste Hürde haben wir bereits genommen: Die Anträge wurden fristgerecht vor dem 21.2.2013 von den Partnerschulen eingereicht.

In diesem Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler drei Länder Europas mit allen Sinnen.

Sie reisen zu den Partnerschulen und lernen, welche Bewegungsspiele dort gerne gemacht werden,  welche Lieder und Tänze in der Klasse aktuell sind und was in der Schule gekocht wird.

Die meisten dieser Kinder und Jugendlichen sind noch nie im Ausland gewesen. Im Rahmen des Projektes werden sie in Gastfamilien wohnen und am Alltagsleben teilnehmen.

Die Bereiche Musik, Tanz, Bewegung und Kochen bieten vielfältige  Handlungsfelder, die von kulturellen und sozialen Faktoren beeinflusst werden. Dazu werden in drei Projekttreffen in den beteiligten Partnerschulen Workshops mit landesspezifischen Inhalten angeboten.

Dabei erleben die Schülerinnen und Schüler kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Deutschland, Polen und Österreich.

Durch gemeinsames Arbeiten wird die Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern gefördert, ihre Handlungskompetenz erweitert und ihr Selbstvertrauen gestärkt.

Wir hoffen, dass sich die Mühe gelohnt hat und dass unser Antrag auch bewilligt wird.