Special-Olympics in Kiel

Vom 14. bis 18. Mai 2018 sind 8 Schülerinnen und Schüler der Eberhard-Schomburg-Schule in drei Sportarten bei den Nationalen Sommerspielen Special-Olympics in Kiel gestartet. Sie haben sich 1 ½ Jahre auf dieses Ereignis vorbereitet. Nachdem sie sich im letzten Jahr bei den Landesspielen in Hildesheim für die Nationalen Spiele qualifiziert hatten und ihre Meldungen angenommen wurden, stand der Teilnahme nichts mehr im Weg. Aufgeregt fieberten die Athleten den Wettkämpfen entgegen. Mit einem Kleinbus der Firma Winter Baustoffe fuhren wir nach Kiel. Dann war es endlich soweit: Nach einer wunderschönen Eröffnungsfeier, bei der das olympische Feuer entzündet wurde, gingen sie eine Woche lang in verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik, im Tischtennis und im Boccia an den Start. Die in der Vorbereitung abverlangten Anstrengungen und Mühen wurden mit Medaillen belohnt.

 

Bronze Silber Gold
3 (1 Boccia, 2 Leichtathletik) 3 (Leichtathletik)

3 (Leichtathletik)

 

Im Boccia gewann Annika Kronenberg in spannenden Spielen den dritten Platz und damit Bronze. Kai Aaron Matzek belegte den 5. Platz. Im Doppel verließ die beiden Spieler das Glück und sie schieden frühzeitig aus.

Beim Tischtennis belegte Manuel Kiefer verfehlte Manuel den dritten Platz. Nachdem er in der Klassifizierung seinen Gegner deutlich schlug, gelang ihm dies leider im Finale nicht mehr und er belegte einen vierten Platz.

In der Leichtathletik gingen 5 Sportlerinnen und Sportler an den Start. Marlon Rühling holte Gold über 100m und Bronze im Weitsprung. Brian Munz lief mutig über 1500m und sicherte sich damit die Silbermedaille. Im Kugelstoßen gewann er sogar Gold. Ebenfalls im Kugelstoßen angetreten war Stephanie Koch. Sie brachte sich durch einen kraftvollen Stoß auf den 2. Platz. Johanna Hollmann erkämpfte sich im 100m-Sprint die Bronzemedaille. Luca Fabio Menze startete im 100m Sprint und im Kugelstoßen. Im Sprint lief er souverän auf den ersten Platz, im Kugelstoßen gewann er die Silbermedaille.

Alle Sportlerinnen und Sportler kehrten stolz und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurück nach Laatzen. Sie waren sich einig: nach den Spielen ist vor den Spielen und bei den Nationalen Spielen in drei Jahren wollen sie alle wieder dabei sein.
Katharina Schaper

Schülerkommentare

Annika

Mir hat der Strand besonders gut gefallen, dort waren wir im Wasser und haben Steine ins Wasser geworfen. Außerdem hatten wir schönes Wetter und wir haben uns alle gut verstanden. Ich habe bei der Sportart Boccia teilgenommen und den 3. Platz gemacht. Ich möchte nächstes mal gern noch mal mit fahren.

Johanna

Am Sonntag, kommen wir ihn Kiel an und haben uns erholt.
Wir sind in unsere Zimmer gegangen und haben Sachen ausgepackt.

Am Montag ging es los für Steffi, Marlon, Brian, Luka und Johanna.
Wir waren in der Sportanlage und haben dann Sport gemacht: laufen, springen Kugel stoßen.

Am Dienstag, morgen um 6:30 mussten wir aufstehen und uns fertig machen für den Sport-Tag .
Am Mittwoch hatte ich frei.
Mit Marlon, Valerij, Annika und Frau Meinhardt-Müller waren wir in der Stadt  Kiel. Wir haben Fische und Robben gesehen. Abends dann in der Disco. Das war laut.

Am Donnerstag ging es wieder früh los für uns, die Leichtathleten und es ging für Brian mit Laufen los und für Marlon springen, für Luka Kugel stoßen

Am Freitag war Staffel laufen und danach sind wir nach Hause gefahren.

Es war eine schöne Zeit.

Johanna

Oft mussten wir früh aufstehen und beim Sport zeigen was wir können.
Erst war üben, und wir wurden mit Gleichstarken in eine Gruppe gebracht.
Es war anfangs sehr leicht und wo es ernst wurde, war es schwer und die Gegner waren ganz gut und gegen die war es auch schwer, wir mussten uns sehr anstrengen.
Es hat auch Spaß gemacht.

Da kamen welche aus Bayern, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Niedersachen, aus ganz Deutschland.

Und es war eine große Öffnungsfeier für alle.

Da haben welche was aufgeführt und Leute haben viel erzählt und gesagt, wir sind stark und wir sollen beim Sport Spaß haben und die haben uns stolz gemacht.

Brian

In Kiel, die Stadt war gut.
Wir haben trainiert und wir haben natürlich 9 Medaillen und 9 Schleifen geholt. Die Sportarten waren Boccia, Tisch-Tennis und Leichtathletik.
Die Medaillen sind Gold, Silber und Bronze.
Die Farbe von Schleifen sind Rot, Blau und Türkis.
Wir haben auch fotografiert am Strand in Schöneberg (Kalifornien).
Ich habe Leichtathletik gemacht und ich habe eine Silber-Medaille für 1500m laufen gewonnen.
Und eine Gold-Medaille für 4kg Kugelstoßen.
Ich habe die Kugel 6.05m weit gestoßen. Deshalb hatte ich Glück und bin Erster. Wir haben auch in einem Imbiss ein Leckeres Burger und Hähnchen mit Pommes Frites gegessen.
Wir haben gegrillt und wir haben auch gespielt in dem Garten.
Und haben auch ein T-Shirt gekauft von Special-Olympics in Kiel, aber andere wollten nichts kaufen.

Und wenn wir zurückfahren, sind wir in Hamburg durch den Elb-Tunnel gefahren. Und dann sind wir nach Hause gefahren.
Das war gut in Kiel.

Schülerin holt Silbermedaille im Boccia

Üben für Special Olympics hat sich gelohnt

Wer kann schon von sich behaupten, an Olympischen Spielen teilgenommen zu haben? Die 13-jährige Alexandra kann es – und damit nicht genug: Die Schülerin der Eberhard-Schomburg-Schule in Gleidingen hat bei den Special Olympics in Hannover auch noch Silber im Boccia geholt.

„Gut“ fühle es sich an, sagt die Teenagerin selbstbewusst. Das Üben im vergagenen halben Jahr hat sich für sie ausgezahlt. Zusammen mit Alexandra und acht weiteren Schülern aus Gleidingen – drei Boccia-Spieler und fünf Leichtathleten – kämpfen in dieser Woche in Hannover rund 4800 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in 18 Sportarten um Medaillen. Allein 230 Teilnehmer treten bei den Boccia-Wettkämpfen im Olympiastützpunkt gegeneinander an. Im Sinne der Fairness wurden alle nach einer Testrunde in Leistungsgruppen mit jeweils fünf Teilnehmern eingeteilt.

Die Vorrunde lief für die Rechtshänderin aus Ingeln-Oesselse dann so gut, dass sie sich für das Finale qualifizierte. Erst beim Duell um Platz eins hatte die 13-Jährige das Nachsehen. Ihre Kugeln lagen etwas weiter vom angepeilten „Schweinchen“ entfernt. Der Freude über Silber tat das aber keinen Abbruch.

Die Stimmung in der großen Halle, die vielen Menschen bei dem nationalen Großereignis – das alles ist für Sportler und Betreuer gleichermaßen besonders. Wer nicht gerade selbst gefordert ist, feuert seine Teamkollegen und die anderen Sportler von der Tribüne aus an oder genießt einfach das außergewöhnliche bunte Treiben.

„Es ist ein richtiger Wettkampf mit Leuten aus ganz Deutschland und eine tolle Veranstaltung“, sagt Joanna Landgraf, pädagogische Mitarbeiterin der 50 Schüler zählenden Gleidinger Bildungseinrichtung und Alexandras Coach. Die Schüler machten ganz neue Erfahrungen, wenn sie sich beispielsweise für die Wettkämpfe von ihren bekannten Betreuern trennen und – unterstützt von Helfern – allein in der Halle zurechtfinden müssen. „Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unserer Schüler“, betont Landgraf.

Alexandras Silbermedaille soll nun einen schönen Platz in ihrem Zuhause bekommen.

Astri Köhler, Leinenachrichten 10.06.2016

Spenden gehen nach Gleidingen und Rethen

Kalenderverkauf bringt 400 Euro für Kindergruppen

Tue Gutes und rede darüber: Der Laatzener Hobbyfotograf Klaus Hoffmeister hat von seinen diesjährigen Kalendern für Rethen und Gleidingen 186 Stück verkauft und einen Teil der Einnahmen wie angekündigt gespendet: an zwei Kinder- und Jugendgruppen in den beiden Stadtteilen.

Von jedem für 12 Euro verkauften Kalender gingen 2 Euro an die Jugendabteilung des FC Rethen oder den Förderverein der Gleidinger Eberhard-Schomburg-Schule.

Der bereits zum fünften Mal erscheinende Monatskalender für Rethen wurde 89-mal verkauft. Von den Exemplaren mit teilweise historischen Aufnahmen aus Gleidingen – diesen Kalender gibt es das zweite Jahr – gingen sogar 97 Stück über den Verkaufstisch.

Statt die Spendensumme genau auszurechnen, machte Hoffmeister eine runde Summe daraus. Am Montag überreichte er symbolisch jeweils 200 Euro an Olga Kiefer vom Förderverein der Eberhard-Schomburg-Schule sowie den Vorsitzenden des FC Rethen, Jürgen Osiewacz.

Gleidinger Schule wird europäischer

Gleidinger Schule wird europäischer

Die Eberhard-Schomburg-Schule weitet ihre internationalen Beziehungen aus: 18.000 Euro erhalten die Gleidinger in den nächsten zwei Jahren aus EU-Mitteln für den Austausch mit einer polnischen und einer österreichischen Schule.

Mehrere Treffen von Schülern und Lehrern seien im Rahmen des Comenius-Projekts in den nächsten zwei Jahren geplant, erklärt Schulleiter Harald Köllen. Unter dem Projektmotto mit dem langen Titel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Rezept, ein Spiel und ein Lied“ ist die Förderschule bereits Anfang November erstmals Gastgeber. Dann kommen für einige Tage sechs Schüler und sechs Lehrer aus den beiden Partnerschulen zu Besuch.

Vorbereitend beschäftigten sich die Schüler in der vergangenen Woche mit europäischen Tänzen, backten Europakekse und gestalteten eine Karte mit den europäischen Ländern und ihren jeweiligen Hauptstädten. Von und mit den Schomburgschülern lernen die Gäste aus Österreich und Polen Anfang November ein jeweils typisch deutsches Essen, ein Spiel und ein Lied kennen.

2014 gibt es dann zunächst im Mai den Gegenbesuch im polnischen Gubin bei der Specjalny O?rodek Szkolno-Wychowawczy, im Oktober geht es dann nach Österreich zum dortigen Partner, der Landessonderschule Mariatal in Kramsach.  Die Besuche finden immer unter der Prämisse statt, das Gastgeberland sinnlich kennenzulernen. Das Comeniusprojekt sei eines der zentralen Säulen der Europäischen Union für lebenslanges Lernen, sagt Köllen.

In der Schomburgschule – eine Einrichtung mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – gehe es weniger darum, politische Systeme zu vergleichen oder sich mit Kulturdenkmälern zu beschäftigen. Vielmehr solle Europa – und Deutschland als ein Teil des Ganzen – für die Schüler sinnlich erfahrbar sein. „Essen, spielen und singen machen alle gern“, sagt der Schulleiter. Als Projektabschluss 2015 ist ein Buch mit den Ergebnissen sowie allen Rezepten, Spielen und Tänzen geplant. Die EU-Fördermittel in Höhe von 18.000 Euro sehen vor, dass mindestens zwölf Gleidinger an den Besuchen teilnehmen können und ihre Reise- und Unterkunftskosten abgedeckt sind. Da aber keine teuren Flüge zu zahlen seien, bleibe für weitere Reisen oder Teilnehmer sowie für Materialien Geld übrig.
Das Erich Kästner Gymnasium hat jüngst ebenfalls Geld für ein Comeniusprojekt und internationale Schulkooperationen erhalten. Die Zusammenarbeit von sechs internationalen Schulen in sechs europäischen Ländern unter dem Titel „ID: Europe“ wird dort mit 22.000 Euro gefördert.

Köhler28.10.2013 / LKLN Seite 3 Ressort: LAAZ

Kollegen spenden

Die Belegschaft von Volkswagen Nutzfahrzeuge hat zugunsten kranker und behinderter Kinder gesammelt.

Dabei kamen stolze 27 778 Euro zusammen, die der VWNVorstand auf 31 000 Euro aufgestockt hat. „Möglich ist das nur durch die hohe Spendenbereitschaft der Kollegen“, sagte Klaus Pitann (52), Sprecher des Sozialausschusses beim VWN-Betriebsrat, der mit dem Personalleiter des Werks Hannover, Dirk Coers (47), Betriebsratschef Thomas Zwiebler sowie Corinna Beiermann von der Personalabteilung das Geld übergab. Über Spenden freuten sich die Eberhard-Schomburg- Schule in Laatzen, die Heinrich-Ernst- Stötzner-Schule, die Lebenshilfe für geistig Behinderte Springe, die Schule Im Großen Freien in Sehnde-Ilten, die Selma-Lagerlöff-
Schule in Ronnenberg-Empelde, die Paul-Klee-Schule in Celle und das Landesbildungszentrum
für Blinde.

HAZ 10.12.2009, bil

Schulwohnung

Gäste lernen in Schulwohnung

Seit Jahren pflegen die Eberhard-Schomburg-Schule und die Szkola Specjalna Gubin einen regen Kontakt. Seit Freitag sind sieben Jungen und Mädchen aus Laatzens polnischer Partnerstadt zu Gast in Gleidingen. Es ist der dritte Besuch polnischer Schüler.

Sieben Schüler aus Polen lernen das Leben in Laatzen kennen. Zusammen mit zwei Lehrern, einem Busfahrer und einem Vater sind sie am Freitag angereist.
Am Wochenende haben die 15- bis 22-Jährigen den Park der Sinne und das Rathaus in Hannover besucht, seit Montag nehmen sie in Kleingruppen auch am Unterricht in der Gleidinger Förderschule teil. „Einer unserer Erwachsenen geht immer mit in den Unterricht“, sagt die Gubiner Lehrerin Gabriela Jans. Bei Sprachschwierigkeiten vermitteln sie zwischen den Schülern – allerdings sei das nur sehr selten nötig. „Nach zehn Minuten geht das schon ohne Sprache“, sagt Jans. „Die Schüler gehen sehr offen miteinander um. Sie freuen sich immer schon darauf, sich wieder zu treffen.“ Die regelmäßigen Besuche dienen dazu, das Leben im jeweils anderen Land kennenzulernen. „Das ist für alle eine große Bereicherung“, sagt Schulleiter Harald Köllen. Die Schüler lernen voneinander und überwinden dabei spielend sprachliche Barrieren. Aber auch für den Alltag im Heimatland nehmen die polnischen Schüler etwas mit: Sie übernachten in der sogenannten Trainingswohnung der Schule, in der die Förderschüler mit Lernschwierigkeiten auf ihr späteres, möglichst selbstständiges Leben vorbereitet werden. „Unsere Schüler lernen viel dabei“, sagt Gabriela Jans. „Nach dem Frühstück spülen sie zum Beispiel selbst ab.“ Die Szkola Specjalna hat keine solche Wohnung. Das Konzept kommt bei den polnischen Gästen aber gut an: Jans will anregen, auch in Gubin eine Trainingswohnung für Schüler einzurichten. Ende des Jahres folgt der Gegenbesuch: „Es ist schon eine Tradition geworden, dass wir jedes Jahr im Dezember eine gemeinsame Woche im Riesengebirge verbringen“, sagt Schulleiter Harald Köllen. Sechsmal waren die Gleidinger bereits in Polen zu Gast. Dass die Besuche nachhaltig wirken, zeige sich daran, dass einige Schüler auch später noch Kontakt miteinander pflegen. „Sie erinnern sich aneinander und schreiben sich Briefe“, sagt Jans. Das langfristige Miteinander haben die Schulen auch offiziell besiegelt. Im November 2007 hatten die Schulleiter einen Partnerschaftsvertrag unterschrieben. „Wir sind sehr zufrieden darüber, dass das Zukunft hat“, sagt Köllen.

 30.09.2009 / LKLN Seite 4 Ressort: LAAZ