Ich packe meinen Koffer und nehme mit, ein Rezept, ein Spiel und ein Lied.

Das ist der Titel unseres Comeniusprojektes.

Im November (04.-08..11) fand nun das erste Treffen der Partner aus Mariatal (Österreich) und Gubin (Polen) in unserer Schule statt.

Es ist immer viel Aufregung, wenn man Gäste erwartet.
Die Schüler sind gespannt, wie sind die Schüler aus Österreich, können wir sie verstehen? Welche Kinder kommen aus Polen mit?
Die Lehrer fragen sich „sind alle Vorbereitungen getroffen, funktioniert die Technik, sind die Gruppen arbeitsfähig, wir das Rahmenprogramm des Geschmack der Gäste treffen“?
Alles in allem werden sich unsere Gäste wohl fühlen sowohl in den Gastfamilien als auch im Hotel?
Und werden sie einen guten Eindruck von Laatzen mit nach Hause nehmen?

Dann war es so weit.

Vier Schüler und ein Lehrer und eine Lehrerin  werden in Hannover vom Zug abgeholt, gute Reise gehabt, etwas lang, aber ein Abenteuer für alle.
Am Nachmittag kommen die polnischen Freunde (2 Schüler, 2 Lehrerinnen) mit dem Bus an, ein großes Hallo, denn man kennt sich schon aus vorherigen Projekten.

Dann ging es los.
Wir hatten folgende Workshops vorbereitet, die von den Gästen und außer der Primarstufe von allen Schülern und Schülerinnen der Eberhard-Schomburg-Schule  abwechselnd in kleinen Gruppen besucht wurden:

– Rezept / Kochen: Bratkartoffeln mit Rührei und  Apfelkompott nach Bildrezepten
– Lied: „Zwei kleine Wölfe“, Bewegungslied: „Im Radio ist ein Küken“
– Tanz: Einüben einer Choreographie zu „Was sollen wir träumen“
– Mannschaftspiele: Völkerball, Brennball

Die Ergebnisse der einzelnen Workshops wurden im Rahmen eines Herbstfestes am letzten Tag den Eltern, Lehrern und Schülern präsentiert. 

Die schulischen Aktivitäten wurden von einem Rahmenprogramm ergänzt, an dem auch einige Schükerinnen und Schüler der Eberhard-Schomburg-Schule teilnahmen:

– Stadtführung Hannover
–  Besuch landestypischer Restaurants
– verschiedene Freizeitaktivtäten in Gastfamilien
– Schwimmen und Kegeln mit Schülern der gastgebenden Schule

Alles in allem ist es gut gelaufen, die Aufregung und Mühe haben sich gelohnt und auf die Frage, was ihnen am meisten gefallen habe antworteten die Schüler:

– „toll war der Stadtrundgang, Hip Hop, Sport, Pfannkuchenhaus
– Schwimmen mit den Gästen
– Kegeln in Gleidingen
– Tanzen Hip Hop, so mit den Gästen Sport zu machen
– alles war bombastisch, geil, cool
– kochen, Bratkartoffel, Apfelkompott
– was die in Iihrem Land wohl machen?
– die Lederhose und Johanna waren cool
– man konnte miteinander über Freizeit reden
– Benni, Anna, Johannes, Veronika, Kashu und Ala waren wie alte Bekannte
– Comenius unbedingt weiter machen, es war echt gut!“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!